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Schlemmen und Wandern

Wenn die Bude sturmfrei ist, muss man das natürlich ausnützen und Freunde einladen. Für wilde Parties bin ich schon zu alt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man danach viel aufräumen und putzen muss, was ich höchst ungerne tue, noch weniger wenn ich einen Kater habe. Man kann auch einen zahmen Abend geniessen und muss am Nachtag nicht unnötig leiden.

Ich lud einen Kommilitonen ein und wir kochten viel leckere Dinge: Šaltibarščiai, eine litauische, kalte Randensuppe - wird auch kalter Borschtsch genannt - zur Vorspeise, Köttbullar mit Gräddsås und Kartoffeln - für Nichtschwedenkenner das klassische IKEA-Gericht - zum Hauptgang und zum Dessert Kladdkaka, ein schwedischer, flacher Schokoladenkuchen. Da die Mägen nach so viel gutem Essen zum Bersten voll waren, brauchten wir einen Tee zur Verdauung. Ein Rigaer Balsam hätte als Digestif besser gepasst, war aber leider nicht vorhanden.

Um die vielen Kalorien loszuwerden gingen wir am Tage danach bussfertig in die Berge. Wir begingen von Weesen aus den Weg hinauf nach Amden, dann hinunter nach Betlis, wo wir den Seerenbachfall bestaunten und dann weiter über den Felsen nach Quinten, das so idyllisch ist und durch eine eigenartige, südländische Flora bezaubert. Zurück gingen wir dann mit dem Schiff, weil Füsse und Kniee schon weh taten. Die Freude an der Fahrt wurde getrübt, weil sie nicht in den GA-Bereich gehört. Man bekam nicht einmal eine Reduktion. Welch eine Ausbeutung! In Weesen stärkten wir uns mit Glacé. Im Parkhotel Schwert wollte man uns aus unerklärlichen Gründen - wohl am ehesten wegen der Träg- und Faulheit des Personals - nicht bedienen. Ich rate deswegen von dieser Lokalität ab. Dafür ist die Trattoria nebenan viel empfehlenswerter, weil wir dort sogar einmal mehr als nötig bedient wurden. Das nennt man Service! Das Glacé vermochte uns noch nicht genügend abzukühlen, denn wir wagten noch ein Bad in dem eiskalten Walensee und fuhren dann erschöpft nach Hause.
19.7.08 22:34
 


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