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25. September bis 1. Oktober 2005

Diese Woche war ich an einer Fachtagung in Frankfurt:

Sonntag: Ich f?rchtete noch, dass ich gar keine Unterkunft kriegen w?rde, denn mein Wirt hatte sich ja noch nicht gemeldet. Das hat man davon, wenn man alles in der letzten Sekunde erledigt. Ich schob die Buchung der Jugi hinaus, hinaus und hinaus, bis sie nat?rlich ausgebucht war. Frankfurt ist halt eine viel gefrage Messestadt und hat keine Geduld f?r H?nger wie mich. Die Tagungsorganisation verteilte aber auch noch Betten in Privatunterkunft f?r arme Studenten, die am Hungertuch nagen. Probieren geht ?ber studieren, ich fragte an, und bekam einen Platz zugesprochen. Man gab mir dann die Emailadresse des Gastgebers, aber der antwortete nicht. Dann rief ich dem Organisator nochmals an, und der sagte dann, dass dieser im Urlaub sei, aber dass ich einfach kommen solle, das klappe schon. Naja, trauen wir ihm mal...

Montag: So fuhr ich dann nach Frankfurt ohne zu wissen, wie und wo ich unterkommen w?rde. Ich malte mir schon die gr?sslichsten Szenarien aus, dass ich mit gesch?digtem R?cken nach Hause k?me, weil ich eine Woche lang auf dem harten Boden geschlafen hatte.
Die Fahrt nach Frankfurt war schon mal sehr angenehm und eigentlich auch sehr kurz mit f?nf Stunden. Man ist sich gar nicht bewusst, wie nahe Deutschland ist. In Frankfurt suchte ich dann den Weg zur Uni. Man merkt wieder einmal, dass Z?rich ein kleines Dorf ist, wenn man sich in einer richtigen Stadt befindet. Die Uni fand ich dann doch und mein Wirt Andr? war auch dort, und ich konnte mich endlich beruhigen.
Die Tagung wurde mit einer Begr?ssung, einem Plenarvortrag ?ber die Union Schweden-Norwegen und einem Ap?ro er?ffnet. Der Sekt war erstaunlich gut, und ich kriegte auch keine Kopfschmerzen. Danach bekam ich auch mein Bett zu sehen und die letzten Zweifel waren gewichen.
Die Bewirtung war erstklassig. Hier best?tigt es sich wieder einmal, dass es sich doch lohnt alles in der letzten Sekunde zu erledigen: Ich bekam ein Einzelzimmer, Fr?hst?ck mit frischgemahlenem und -gekochtem Kaffee, nur Bad und WC waren auf dem Gang. Diesen Luxus h?tte ich in der Jugi nicht gekriegt, und noch daf?r gezahlt.

Dienstag: Tagungen beginnen immer sehr fr?h: 9 Uhr, und das schlimmste: sine tempore! Das war keinem bewusst und alle erschienen eine Viertelstunde sp?ter. Es gab eine Diskussion und diverse Projektpr?sentationen. Nachher waren ich und Andr? so m?de, dass wir das kulturelle Rahmenprogramm, eine Lyriklesung zu Gunsten eines guten Abendessens mit einer Flasche Wein ausliessen. Nicht nur der Geist, auch der K?rper braucht Nahrung.

Mittwoch: Es ging des Morgens fr?h weiter mit Vortr?gen ?ber diverse Dinge: schwedische Partikelverben, der Einfluss des Samischen auf die nordgermanischen Sprachen und viele andere tolle Themata. Am Abend musste schon wieder das kulturelle Rahmenprogramm, diesmal ein isl?ndisches Theaterst?ck zu Gunsten der bayrischen K?che leiden. Beim Essen unterhielten wir uns aber pflichtgem?ss ?ber schweizerische Diminutive und d?nische Pejorative begleitet von Rehpfeffer mit Sp?tzle und Rotkraut, einem Mass Oktoberfestbier und einem Apfelstrudel zum Dessert.

Donnerstag: Wieder morgen fr?h und noch mehr Kaffee. Ich habe schon lange nicht mehr so viel Kaffee getrunken: so gegen zehn Tassen pro Tag. Man muss ja h?flich sein und versuchen bei den Vortr?gen nicht einzuschlafen. Am Nachmittag, weil ich mit ein paar andern Deserteuren eine Diskussion geschw?nzt hatte, sah ich zum ersten Mal etwas anderes von Frankfurt als die U-Bahn oder die Uni. Die Wolkenkratzer sind ganz sch?n imposant und ungew?hnlich f?r eine europ?ische Stadt, es gibt aber auch ein paar pitoreske alte H?user dazwischen. Das sch?nste war der Blick vom Main aus auf die Skyline.
Diesmal nahm ich auch tats?chlich am Rahmenprogramm teil, an einer Lesung des d?nischen Schriftstellers Peer Hultberg. Er sah in Wirklichkeit nicht so furchteinfl?ssend wie auf dem Bild aus, sonst h?tte er beste Ambitionen f?r die Lesung von Horrorromanen gehabt. Das Buch, aus dem er vorgelesen hatte, gab es aber nicht auf d?nisch zu kaufen. Das ist wieder einmal typisch D?nemark: die besten B?cher sind vergriffen. D?nische Literatur auf deutsch ?bersetzt ist leichter erh?tlich, wie paradox.
Nach der Lesung ass ich auch mal eine Frankfurter Spezialit?t: Gr?ne Sauce und dazu Apfelwein. Beides sehr lecker!

Freitag: Die Organisatoren waren gn?dig und setzten den Beginn auf 10 Uhr an. Das Schlafmanko wurde immer sp?rbarer, zum Gl?ck wurde st?ndig Kaffee angeboten. Die Tagung wurde durch diverse Diskussionen und eine ausf?hrliche, aber ertr?glich lange Dankesrede abgeschlossen. Ich nahm auch an der F?hrung durchs St?delmuseum teil um gen?gend kultiviert heimzureisen. Es hatte ein paar ganz sch?ne Bilder von Dahl und Munch, aber auch ein modernes Geschmiere mussten wir ansehen. Es sollte ein Gesicht darstellen und hatte den Titel "?berzeugung". Ja es braucht tats?chlich viel ?berzeugung um darin ein Gesicht zu sehen.
Die Heimreise begann relativ katastrophal, der Zug war zum Bersten voll. So was habe ich noch nie erlebt, alles war besetzt, Sessel, Boden, Eingang, ein Wunder, dass niemand auf dem Dach sass. Das w?re auch nicht sehr angenehm auf dem ICE. Es war auch ein Wunder das ich ?berhaupt in den Zug kam. Nach einem st?ndigen Sardinendasein kriegte ich dann in Mannheim durch einen gl?cklichen Zufall einen Sitzplatz.

Samstag: Jetzt heisst es ausruhen und Schlaf nachholen. Man kann auch nicht viel anderes tun bei diesem Scheisswetter.
1.10.05 21:30


Sonntag, den 16. Oktober 2005

Es herbstet. Die Bl?tter werden golden, es wird k?hler, die Tage k?rzer und man kommt in Herbststimmung. Es ist fast wie Sommer, nur besser, es ist nicht zu heiss. Ich mag es nicht, wenn es zu heiss ist. Meine bevorzugte Lufttemperatur liegt zwischen 15 und 25?C, und das ist jetzt der Fall.

Abgesehen davon, dass es herbstet, geschieht im Moment nicht gerade viel in meinem Leben. Das t?nt jetzt voll langweilig und ist es teilweise auch, aber ab und zu tut es gut Zeit zu haben, ein Buch zu lesen (zur Zeit die Nj?la), spazieren (wandern kann ich nicht wegen fehlender Wanderschuhe) und Velofahren.

Mit dem Velo erforsche ich die abgelegenen Teile des Kantons: das Hinterland und den Walensee. Nichts anspruchsvolles, ich habe auch nicht vor mich zu ?beranstrengen, Spass geht vor. Frische Luft, Bewegung und sch?ne Landschaften und daran fehlt es hier nicht. Der Walensee hat schon Franz Liszt imponiert und er hat sogar ein St?ck ?ber ihn geschrieben: "Le Lac de Walenstadt". Er habe dort einen der sch?nsten Momente seines Lebens verbracht. Das schaffe ich sicher auch noch, wenn ich ein Boot und die geeignete Gesellschaft dazu gefunden habe. Vielleicht komponiere ich dann auch ein St?ck dazu. Auf dem Klavier ?be ich schon fleissig. Die Sonatinen Nr. 37 und 38 von Beethoven sind bald w?rdig vorgespielt zu werden.

Ich fr?ne aber nicht nur dem sch?nen Nichtstun. Ich arbeite auch! Die Uni beginnt in einer Woche und bis dann muss ich die Nj?ls saga fertig gelesen haben.
Ich habe noch nie ein Buch mit sovielen Morden oder Totschl?gen (je nach juristischer Interpretation) gelesen. Pro Kapitel geschieht mindestens ein Mord, und die werden so trocken beschrieben, dass man es gar nicht richtig ernst nimmt: "... und er schoss einen Pfeil auf ihn. Er versuchte ihn aber mit seinem Schild aufzufangen, der Pfeil aber durchbohrte den Schild, darauf sein Auge und die Spitze kam hinten beim Nacken wieder zum Vorschein ...". Man stelle sich das bildlich vor. Die Isl?nder gingen in alten Zeiten nicht gerade zimperlich miteinander um. Die Isl?nderinnen spinnen die Intrigen und halten die Familienfehden warm (gute Aufgabenteilung), obwohl die Herren es leid sind sich st?ndig zu r?chen.
Wenn es ihnen zu langweilig ist, fahren sie nach Norwegen und machen bei den Pl?ndertouren der norwegischen Jarle mit oder sie geniessen mediterranes Klima in Byzanz, w?hrend sie den ostr?mischen Kaiser bewachen.
Die Lekt?re ist abgesehen von nicht enden wollenden Stammb?umen und st?ndigem Morden immer sehr abwechslungsreich und spannend.

Jetzt kehre ich zu den mordl?sternen Sagahelden zur?ck.

Gute Nacht!
16.10.05 23:24


Mandag, den 24. oktober 2005

Sommerferien er forbi nu og vintersemestret p? universitetet er begyndt i dag. Ferien har jeg afsluttet p? en v?rdig m?de, jeg var med nogle venner i Berner Oberland, som ligger i n?rheder af hovedstaden Bern. Bern er officielt hovedstaden af Schweiz men i virkeligheden er Z?rich hovedstaden, fordi der er pengene og Z?rich er ogs? den fedeste, vigtigste og st?rste by i Schweiz. I Bern er alle mennesker lidt langsomme og de taler meget langsomt og rigtig grimt. Vi er n?sten faldt i s?vn da vi spurgte buschauff?ren, hvilken bus vi skulle tage.

Vi vandrede der i bjergene og der var rigtig dejligt. Vi var p? et bjerg p? 2000 meter. Jeg har ikke st?et s? h?jt oppe i mere end et helt ?r. Bjerget er relativt lille, fordi de andre bjerge vi s? var 4000 meter h?je og mere. De var helt hvide og det konstrasterede meget smukt med det kul?rte efter?rslandskab og den bl? himmel. Om aftenen spiste vi fondue og drak meget vin. Det var en rigtig fantastisk ferieafslutning.

I dag var jeg p? universitetet. Jeg skulle finde ud af hvor forel?sningen i morgen formiddag skulle finde sted. Det fandt jeg nemlig ikke p? internettet og jeg ville ikke tage et tidligere tog i morgen. Lige f?r jeg ville tage afsted ringede en veninde til mig og fortalte at jeg kunne blive tutor i oldh?jtyskkurset. S? l?rte jeg ogs? lektoren at kende og erfarede ogs? at jeg fik flere penge til det: 1700chf. Nu skal jeg undervise nogle tyskstuderende i det gode gamle sprog for tusind ?r siden. Det bliver vist morsomt. Jeg underviste ogs? engang oldislandsk og det var ogs? rigtig fedt.

Jeg har ogs? endelig fundet et v?relse efter to m?neders s?gen. Det ligger i et bof?llesskab med nogle meget hyggelige mennesker. Lejligheden ligger i kvarteret Enge, som er meget p?nt og centralt og t?t ved s?en.

I morgen starter jeg s? med min f?rste forel?sning kl. 10 dvs. jeg skal v?gne tidligt i morgen.
24.10.05 21:57


Sonntag, den 30. Oktober 2005

Die erste Woche an der Uni habe ich heil ?berstanden. Normalerweise ist die erste Woche eher easy: Sich in den Seminarien eintragen, die Bibliografie f?r die Vorlesung durchgehen, Leute treffen u.?.

Diese Woche war es eigentlich nicht viel anders, nur die Konzentration war wesentlich h?her.

Am Montag hatte ich endlich den Stundenplan beisammen, in der letzten Sekunde wie immer, aber ich fand den Raum f?r die Geschichtsvorlesung vom Dienstag nicht im Internet. So begab ich mich halt nach Z?rich um das an Ort und Stelle zu ermitteln. Kurz vor der Abreise ruft mich noch eine Kommilitonin an, dass ich das Althochdeutschtutorat bekomme und dass ich doch gleich vorbeikommen solle. So lohnte sich mein kleiner Ausflug. Den Raum fand ich und das Tutorat packte ich auch gleich mit ein. Jetzt trichtere ich den GermanistInnen ordentliches Deutsch ein.

Am Dienstag ging es dann richtig los. Ich musste sehr fr?h aufstehen, schon um halb acht und auch den Wecker stellen, was eine grosse Herausforderung f?r einen Studenten ist. Ich habe es auch tats?chlich aus dem Bett geschafft. Die erste Vorlesung ist nie spannend, der Professor gibt einen ?berblick und kaut die Bibliografie durch. Interessanter war dann die Erstsemestrigenbegr?ssung der Nordistik. Ganze drei Studentinnen im Hauptfach und noch ein paar Nebenf?chlerinnen. Nebenfach, Nebensach'! Es war aber spannender die Alten wiederzusehen, ich war ja ein ganzes Jahr weg und habe viel verpasst. Der Professor verk?ndete auch noch den Tod einer Kommilitonin, der mich sehr ber?hrte.
Ich ging dann mit meiner Kollegin Nadja einen Kaffee im Rathaus trinken. Die Bedienung war f?rchterlich. Wir mussten ewig warten, bis wir zahlen durften. Zahlen an erster Stelle!!! Zur Strafe gab es kein Trinkgeld. Es war ja nicht so, dass viele Leute im Lokal waren, im Rathauscaf? k?nnen auch nicht viele Leute sein, weil es so winzigklein ist. Das war ganz klar ein unverzeihlicher Affront.
Etwas sp?ter machte ich noch mit dem Altfriesischen Bekanntschaft. Scheint eine interessante Sprache zu sein, die noch in meiner Kollektion toter germanischer Sprachen fehlt.
Der erste Tag wurde dann auch w?rdig am Stamm mit ein paar Bieren abgerundet.

Am Mittwoch schw?nzte ich schon meine erste Stunde. Ich bin im Isl?ndischkurs sowieso unterfordert und so w?re es geradezu ?bertrieben gewesen, wenn ich daf?r schon vor sechs Uhr fr?h das Bett verlassen h?tte. Schlaf ist sehr wichtig und gesund! Ich begann den Tag dann mit dem D?nischkurs um zwei. Zu sp?ter Stunde war ich dann noch im Handschriftenkolloquium und noch sp?ter kam ich dann nach Hause.

Am Donnerstag ging es wieder fr?h am Morgen los: Vorlesung um zehn! Der Professor zog zuerst einmal zehn Minuten lang ?ber einen Zeitungartikel ?ber die Degradierung der Schweizer Geschichte zum Nebenfach her. Er gab uns auch ganz klar zu verstehen, dass er es nicht sch?tzt, wenn man seine Veranstaltung zu sp?t betritt oder zu fr?h verl?sst. Dann sprach er wiederum davon, dass wir nicht mehr in der Grundschule sind. Das war das einzige, was ich an der Vorlesung nicht richtig begriffen habe.
Ich war auch noch an zwei Seminarien, direkt hintereinander. In einem h?rte ich einen Vortrag ?ber die Geschichte der Etymologie. Fr?her glaubte man, dass "cadaver" aus "CAro DAtus VERmibus" entstanden sei. Dazu braucht man wirklich eine bl?hende Fantasie.
Den Tag rundete ich mit dem zarten und heftigen Diner im HAZ ab. Neben den alten Hasen, gab es auch ein paar Neue. Zur Sicherheit habe ich auch eine Flasche Wein mitgenommen, damit ich mich garantiert am?sieren konnte. Wohlweislich hatte ich auch noch an der Uni ein Br?tchen gekauft um zu vermeiden die Runde mit meiner Hungerlaune zu terrorisieren, wenn das Essen nicht rechtzeitig auf dem Teller erschienen w?re. Das Essen liess auch tats?chlich auf sich warten, um zehn wurde mal der Hauptgang aufgetragen. Die Warterei lohnte sich wenigstens, weil das Essen sehr gut war.
Am Freitag zwang ich mich zum letzten Mal so fr?h aus dem Bett, der Nachmittag war frei. Vom Wein und wenigen Schlaf war ich ziemlich schlapp und erlebte kurz nach dem Mittagessen einen Tiefpunkt. Ich musste mir zuerst genug Kaffee einfl?ssen um die Lebensgeister wieder zu wecken. Ich kaufte mir die neue Njala?bersetzung und bl?tterte ganze 69 Franken hin, ganz sch?n gepfefferter Preis. Gibt es keine Reclamausgabe?
Ich eilte dann auch gleich zu meiner Verabredung und vergass die hohen Ausgaben. Wir st?rkten uns mit Kaffee im Odeon, bestiegen dann den Uniberg wo wir denn billigen und wohlt?tigen (Max Havelaar!) Mensakaffee tranken und auf die Stadt hinabschauten, speisten im Kreis 5, tranken im Kreis 4, schlossen im Niederd?rfli ab, und fuhren dann wieder heim in die Provinz.

Am Samstag wollte ich eigentlich ausschlafen, aber wenn man eine ganze Woche lang fr?h aufsteht, kommt man in einen gewissen Rhythmus, den man schwer wieder los wird. Ich r?umte dann mal die Regale - ich ziehe ja bald um. Am Nachmittag vermass ich die M?bel, die bei meiner Oma Staub sammeln und am Abend ging ich mit meinem Vater an ein Konzert in Glarus. Das Schweizerische Jugendsinfonieorchester beehrte unser kulturarmes Tal. Zuerst mussten wir eine ?berlange, l?cherliche Willkommensrede ertragen. Die Musiker wurden als zum Beispiel fachgerecht als Musikanten tituliert und dergleichen. Das Publikum war nicht besser, das zu den falschen Zeitpunkten klatschte. N?chsten mal sollten sie ein Signal einrichten, das anzeigt, wann man klatschen darf und wann nicht, denn zwischen den S?tzen klatscht man nicht!!! Die Musik war im Gegensatz zur schlechten H?rerschaft ausgezeichnet, es wurden Debussy, Ravel und Creston gespielt.

Heute habe ich die letzten Sachen in Kisten verpackt, damit sie morgen in die Zivilisation transportiert werden k?nnen. Zum Gl?ck gilt jetzt die Winterzeit, so habe ich morgen eine Stunde mehr Schlaf.
30.10.05 23:17





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