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Gestern:

Das Leben in einer kulinarischen W?ste ist hart, aber es gibt dennoch Momente des Gl?cks, wo man eine Oase finden kann und sich an hier seltenen Leckereien erg?tzen kann. Gestern fand ich in der Irma (der teuersten d?nischen Supermarktkette) Gnocchi. Das ist hier keine Selbstverst?ndlichkeit. Ich kaufte gleich vier Packungen, weil ich bef?rchtete, dass es lange Zeit keine mehr geben wird. Dann musste ich noch viel Geld f?r ein kleines St?ck Gorgonzola aufbieten, damit ich die Gnocchi auf zivilisierte Weise verspeisen konnte.

Heute:

Heute Morgen gab es t?chtig Action. Ich darf nicht zu oft klagen, dass mein Leben langweilig sei, sonst werde ich mit derart Action bestraft:

Ich redete mit meiner Mitbewohnerin ?ber Abgabtermine und die meinte, dass es ja doch ziemlich sp?t sei, dass ich meine Arbeiten erst Mitte Juli abliefern m?sse. Sie sei es gewohnt, Arbeiten Mitte Juni abzuliefern. Das w?re ja nicht so schockierend gewesen, wenn Juni und Juli kein Minimalpaar w?ren. Pl?tzlich wurde ich unsicher. Ich eilte an die Uni um herauszufinden, wann der genaue Abgabetermin sei. Ich malte mir schon die schlimmsten Schreckensszenarien aus. Ein Aushang best?tigte dann aber, dass ich Recht hatte. Abgabetermin im Juli. Gott sei dank! Nun wieder eifrig ans Werk, denn ein Monat mehr Zeit ist auch nicht viel.
1.6.05 13:48


Ich habe momentan viel zu tun (Besuch und zwei Hausarbeiten), deshalb habe ich nicht so viel Zeit f?r Neuigkeiten.

Ich habe dennoch eine neue interessante Hypothese auf dem Herzen:

Eine Freundin, die mich vorletztes Wochenende besuchte, fragte, warum die D?nen verh?ltnism?ssig schlank seien, obwohl sie Unmengen von S?ssigkeiten, Schweinebraten und Bier verschlingen. Ich wusste darauf keine genaue Antwort, vermutlich liege es daran, dass hier alle velofahren.
Mein zweiter Besuch griff dieses Thema wieder auf, und wir kamen zu einer L?sung. Der Anstoss dazu war das Geheimnis der d?nischen Schweine. Im K?nigreich D?nemark gebe es doppelt soviele Schweine wie Menschen, aber sie sind unsichtbar. Sie treten nur auf dem Teller in Form von Speck, Braten und Schweineschmalz ans Tageslicht. Genauso wie mit diesen rundlichen, rosaroten Tierchen muss es sich mit den dicken Menschen verhalten, sie sind unsichtbar. Aber wo sind sie, denn Unsichtbarkeit von Mensch und Tier ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen? Die einzige L?sung muss Island sein. Dicke Menschen werden solange auf diese Insel verbannt, bis sie wieder schlank sind. Damit sie m?glichst schnell ihre ?berfl?ssigen Fettvorr?te abbauen, m?ssen sie sich von verfaultem Hai (H?karl), vertrocknetem Fisch (Har?fiskur) und einem undefinierbaren, yoghurt?nlichen Milchprodukt (Sk?r) ern?hren. Damit sie auch genug Vitamine bekommen, kriegen sie noch einen L?ffel Lebertran (L?si) t?glich. Etwas anderes gedeiht auf dieser Insel und rundherum nicht und somit gibt es keine Ausweichm?glichkeiten. Diese fischige Kur soll ihnen wieder zur Schlankheit verhelfen, damit sie wieder nach D?nemark zur?ckd?rfen und sich wieder zu den blonden, gutaussehenden, schlanken Menschen gesellen k?nnen.

Andere Ideen zum Problem der Schweine in D?nemark sind sehr willkommen.
13.6.05 10:59


Und schon wurde meine These kritisiert (vgl. Kommentar zum untenstehenden Eintrag), aber das ist recht so. Auf Island wachsen tats?chlich S?dfr?chte dank geothermischer Energie, was ich in meiner These nicht ber?cksichtigt habe. Das widerlegt sie aber keinesfalls, ganz im Gegenteil, ein Argument mehr daf?r. S?dfr?chte sind ?usserst gesund und erg?nzen die Vitaminzufuhr, denn l?ngst nicht alle Vitamine sind im Lebertran enthalten. Was geothermische Energie angeht, darf man auch nicht vergessen, dass es in Island in fast jedem Kaff, und davon gibt es nicht wenige, ein Schwimmbad gibt, was zus?tzlich zur Kalorienverbrennung beitr?gt.
Als Linguist muss ich auch noch ein sprachliches Argument anf?hren. Im Gegensatz zum D?nischen, wie weiter unten schon besprochen, sind im Isl?ndischen s?mtliche Laute und Flexionsformen, die das D?nische aufgegeben hat, noch bewahrt. Der grosse Aufwand diese Laute und Formen in die Konversation einzubringen sorgt f?r zus?tzlichen Energieverbrauch, besonders die f?r das Isl?ndische typische Pr?aspiration.
13.6.05 13:51


Ich bin endlich sozial aufgestiegen. Es geschah letzte Woche, meine Mitbewohnerin verk?ndete die frohe Botschaft, dass die Waschk?che im Hause endlich zu benutzen sei. Nie mehr in die W?scherei!!!

Es gibt noch eine frohe Botschaft: Der Sommer ist endlich nach einem unendlich langen, kalten und dunkeln Winter eingekehrt. Sommer in Skandinavien (wenn man D?nemark dazu z?hlt) ist das sch?nste, es ist warm, aber nicht zu heiss, die Tage sind lang, d.h. Sonnenuntergang irgendwann vor zehn und D?mmerung bis Mitternacht. Alle Menschen sind draussen, bev?lkern den Rasen in den unz?hligen Parks, schlecken Glac?, trinken Bier, picknicken, spielen Krokett oder Kubb, Kinder h?pfen herum usw. Ein paradiesischer Zustand, W?rme, Licht und Freude!
Die d?nische Gem?tlichkeit erreicht ihren exzessiven H?hepunkt. Jetzt fehlen nur noch der Sommerausverkauf und ein Bad im Meer, was auch bald kommt.
20.6.05 13:35





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