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Legi ade? - Eine Geschichte

Heute habe ich es endlich geschafft meine UZH-Card zu validieren, weil ich sonst für das - nennen wir es einmal euphemistisch - schlichte Essen der Mensa unnötig mehr bezahlen müsste. Die Kassiererin liess Gnade walten und verlangte keinen Aufpreis. Meine UZH-Card ist noch nicht validiert ok., aber wenn ich die Semestergebühren nicht gezahlt hätte, hätte ich auch keine bekommen.

Zu Beginn meines Studiums, was schon Ewigkeiten her ist, gab es noch die hässliche gelbe Papierlegi, auf die man jedes Semester eine kleine quadratische Marke kleben konnte, die jedes Jahr eine andere Farbe hatte. Als es schon bald Platzprobleme gab, durfte ich mich ein Jahr lang in Kopenhagen erholen, wo es eine chique Studenterkort gab, in Kreditkartenformat, die man auch zur Ausleihe in der Bibliothek benutzen konnte. Wie praktisch und elegant! Kein gelbes, hässliches Kartonstück, das nicht richtig ins Portemonnaie passte und deswegen völlig verkrümmt und zerknittert war.

Als ich aus dem kalten, feuchten und faulen Staate Dänemark zurückgekommen war, hatte sich einiges verändert, unter anderem die Legi. Jetzt bekam man etwas kleineres, kreditkartenförmiges, in schöneren Farben, aber nicht aus Kreditkartenmaterial, nein so etwas komisches klebriges, das man zusammenfalten musste. Bei meinen Faltkünsten kam das sowieso etwas krumm heraus. Immerhin konnte man das klebrige Kärtchen nun auch zur Ausleihe in der ZB und HS-Bibliothek verwenden.

Das war die Geschichte der Legi. Seit diesem Semester bricht die gloriose Aera der UZH-Card an. Einst hiess es noch unizh, aber das war zu lang, zu altmodisch, die Bolognareform verlangte Veränderungen und das "ni" musste weg. Vielleicht störte es die Ritter von Ni, wer weiss? Legi oder korrekt Legitimation klingt auch irgendwie angestaubt. Viel zu uncool für eine moderne, reformierte, amerikanisierte Uni. Es gibt auch bald keine Licentiati/-ae mehr, nur noch Bachelors und Masters. Weg mit dem staubigen Latein! Das versteht ja sowieso bald niemand mehr. Und niemand spricht es, wozu soll man sich mit den lästigen Konjugationsparadigmen noch abmühen? Aber klingt Bacchalaurius oder Magister nicht viel akademischer? Muss es in diesem Pidgin sein? Und wie heissen dann die Frauen? Mastresses?

Das schöne neue Kärtchen ist jetzt endlich im Kreditkartenformat und -material, aber wieso trägt es diesen plumpen Namen UZH-Card? Wieso darf es nicht mehr Legitimation oder kurzweilig Legi heissen? Den letzteren Namen wird es dank Gewohnheitsrecht noch behalten, hoffentlich lange. Es muss jetzt alles englisch sein, weil das jetzt so trendy, cool, in und modern ist. Aber wenn mittlerweilen Bundesämter englische Bezeichnungen haben - Swissmint ist kein Bonbon -, kann es einfach nicht mehr hip sein. Englisch ist actually out, passé, Schnee von gestern! In der Schweiz vielleicht noch nicht ganz, wir hinken immer gerne etwas hinterher, aber in modebewussten Städten wie Berlin und Kopenhagen haben die angesagten Cafés, Bars, Läden, weil Englisch so ausgelatscht und -gelutscht ist, deutsche Namen, keine englischen. Die Legi in Kopenhagen hiess auch nicht KU-Card, sondern studenterkortet. Wieso kann es hier nicht Legitimation heissen? Ein schlichter, altbewährter eingedeutschter Latinismus! Ich bin weder Kulturpessimist noch Sprachpurist. Fremde Wörter sind wie fremde Einflüsse, Ideen, Gedanken, sofern sie gut sind, sind herzlich willkommen. Aber muss jedes Scheisswort nun englisch sein? Ist das sinnvoll? Ist das schön? Nein! Klingt Ju-Sed-Eitsch-Card schön? Oder etwas Uh-Tset-Hah-Kchart? Nein! Ich finde nicht. Wieso nicht einfach schlicht und einfach Legi?
18.2.08 23:34


Sol Gabetta in Glarus?

So unglaublich es klingt, es ist wahr. Kulturelle Veranstaltungen sind in diesem dünnbesiedelten Bergtal eine Seltenheit (sagt der verwöhnte Städter). Eine davon ist eben das Regierungskonzert und heuer schafften sie es auch etwas ordentliches zustande zu bringen: Sol Gabetta wurde in dieses vergessene Tal gelockt - wie auch immer das möglich war-, und verzauberte uns mit ihrem Spiel.

Die ganze Prominenz des Zwergstandes war vertreten. Trotzdem schockiert mich immer wieder von neuem, dass das Publikum zwischen den Sätzen klatscht. Der Dirigent war derart eingeschüchtert, dass er bei der Schottischen Symphonie von Mendelssohn gar keine Pausen zwischen den Sätzen mehr wagte. Trotz des schlechten Publikums, der hässlichen Aula der Kantonsschule ein ganz grossartiges Konzert.

Ich konnte es nicht lassen eine CD mit ihrem Autogramm zu kaufen :-)
16.2.08 23:13


Dr. Mörgele oder Dr. Mengele ...

... ist doch einerlei. Aber eine Verballhornung mit Herrn Goebbels wäre irgendwie treffender. Vielleicht Hr. Mörgels oder Moeggels. Klingt ja schon fast wie die Muggles aus Harry Potter. Ein Glück, dass Dr. Möggels oder wie auch immer nicht zaubern kann. Da bekäme selbst unser lieber alter Voldemort es mit der Angst zu tun. Was ist mit Vol de Mörgl? Vieles haben sie ja gemeinsam, sei es Verachtung gegenüber Schlammblütern oder schwarzen Schafen.

Mörgele, Möngele, Mengele, ... kann ja jedem einmal passieren. Was soll dieses Geschrei?
8.2.08 21:39


Nichts ist los...

... deshalb weiss ich auch nicht, was ich in mein Blog reinschreiben soll. Ich arbeite immerzu schön fleissig, gönne mir ein paar wenige Zerstreuungen oder lese ein nettes Buch (Stephen Fry, Wladimir Kaminer, Martin Suter etc.). Nichts nennenswertes und das wird in den nächsten Wochen wohl so bleiben...

... trotzdem wollen wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass irgendwann etwas spannendes, schönes, aufregendes, einmaliges passiert. Man weiss ja nie...
2.2.08 23:54


David om Jonathan

Som melk er kongedøtrenes profiler
og slik som hvete dufter deres hår.
Som gode marker er de når de hviler,
og som løvinner er de når de går.

Ja, deres gang er prektig som løvinners,
men Jonathan, du falt på meg som regn!
Din kjærlighet var søtere enn kvinners,
og David spirte som en vårlig egn.

Jeg vokste og blev herlig i vår lek,
av kjærlighet til dig, til kongesønnen,
jeg var en vidje, og jeg blev en ek,
blev selv til konge, å men du var brønnen

som gav mig kraft og mot i mine lemmer,
og for å røre ved og se på dig
kom David ofte frem fra sine gjemmer,
fra huler, fjell og øde ørkenvei!

Du var som vannet i en bekk fra fjellet,
ditt blikk og håndtrykk har jeg badet i,
Og om vår elskov skal min sang fortelle,
når all andre sanger er forbi!

Jens Bjørneboe
30.12.07 00:00


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